Entscheidendes Bewegen für Diabetes und Radsport

Herzlich Willkommen auf der Vereinsseite des Radsportvereins Entscheidendes Bewegen e.V. Wir sind ein Radsportverein mit diabetischen Typ I, II und Nichtdiabetikern. Du findest auf den folgenden Seiten Informationen über den Verein, die Fahrer, das Training, Radveranstaltungen, Diabetes und viele Artikel – BLOGS mit Erfahrungsberichten über Radsport und Diabetes, die du kommentieren kannst.

Kategorie-Archiv: Diabetes Typ II

Wir wollen 1000 €

Ein Moin Moin an alle.

Wir Entscheidenden Beweger fahren dieses Jahr am Samstag, den 10.11.2012 zur diabetestour nach Hannover:

Wir freuen uns sehr, das wir noch einen Stand bekommen haben. Gleichzeitig findet der Deutsche Diabetiker Tag an diesem Samstag statt. Ihr könnt uns im Messe- und Congress Centrum Hannover an Stand 41/42 treffen. Wir haben an diesem Tag ein Ziel:

Wir sammeln 1000 € für die Nachsorgeeinrichtung “SeeYou

Für SeeYou arbeiten Nachsorgeschwestern, die sich um an Diabetes erkrankte Kinder im Allltag kümmern. Die Kosten werden nur zu 31 % von den Krankenkassen übernommen, 69 % müssen durch Spenden finanziert werden. Hier wollen wir mit 1000 € dazu beisteuern, die Arbeit der Nachsorgeschwestern zu unterstützen.

Wie wollen wir das anstellen ?

Wir stellen 2 Rennräder auf und jeder, der einen Kilometer fährt, spendet 5 € für SeeYou. Derjenige oder Diejenige mit den meisten gefahreren Spendenkilometern erhält von uns ein ”Entscheidendes bewegen” Trikot:

Wer nur Spenden möchte, kann dieses auch tun, nimmt dann allerdings nicht an der Verlosung teil. Es können auf Wunsch auch Spendenquittungen ausgestellt werden. Ihr /Sie könnt/ Können in bar oder Online Spenden.

Wir stellen ein Spendensäule auf, die den Spendenstand wiedergibt:

Es ist unser sportliches Ziel, die Summe von 1000 € zu erreichen, das ist neben unserem Grundgedanken, das Diabetiker, gut eingestellt, genauso sportlich leistungsfähig sind, wie andere auch, ein Ziel auf sozialer Ebene, welches nicht einfach zu erreichen ist. Aber um Matthias’ Steiners Trainer  zu zitieren: “Wenn es einfach wäre, könnte das ja jeder. Wir setzen natürlich auf die Fahr- und Spendenbereitschaft der Besucher. Gemeinsam können wir dieses Ziel erreichen.

Gleichzeitig habt ihr, haben Sie die Gelegenheit, uns einmal persönlich Kennenzulernen. Wir bringen eine Menge Bild- und Videomaterial mit zur Messe, wo ihr euch / Sie sich einen Eindruck über unsere Leistungen machen können.

Hier das Rahmenprogramm: Vorprogramm_Hannover_2012

Wir sehen uns in Hannover,

Eure Entscheidenden Beweger

Entscheidendes bewegen: Vattenfall Cyclassics 2011 – Die 100 Km

Hallo liebe Radsportfreunde,

am letzen Sonntag war es soweit. Strahlender Sonnenschein deutete einen sehr erfolgreichen Renn – Tag an. Nach den ganzen letzten verregneten Wochen war das fast ein Wunder. Da musste man sich Sonnabends erst einmal an das warme Wetter gewöhnen. Wir trafen uns morgens um 8 Uhr vor der St. Jacobi – Kirche in Startblock Q. Der nun folgende Filmbericht über die 102,6 Km zeigt uns bei den Vorbereitungen, dem Rennen und dem Zieleinlauf auf der Mönckebergstrasse. Wir sind ohne Pannen, Stürze oder Sonstiges ins Ziel gekommen.

Jetzt heißt es aber: Zurücklehnen, die Lautsprecher möglichst weit aufdrehen, und den Film geniessen:

Wir freuen uns, wenn euch der Film gefällt.

Arndt

Rad am Ring 2011 – Die Vorbereitungen

Hallo liebe Radsportfreunde,

am Wochenende 20./21. August startet unser 24 Stunden Radrennen auf dem Nürburgring, also in nicht einmal mehr als 6 Wochen. Die Vorbereitungen laufen an. In diesem Jahr gibt es neben vielen Langjährigen viele neue FahrerInnen und damit viele neue Gesichter. Dieser Artikel soll allen Gelegenheit bieten, sich vorzustellen und Informationen über die Veranstaltung zu bekommen.

Hier folgen erst einmal Infos in alphabetischer Reihenfolge:

Anreise

Man kann den Nüburgring bequem mit dem Auto  (siehe Karte) oder mit der Bahn (z.B. Eurocity bis Bonn und dann Regionalbahn bis Adenau, den Rest mit dem Rad)  erreichen. Der Veranstaltungsort Nüburgring liegt in Rheinland – Pfalz. Hier der Link zur Karte in Google – Maps. (Hier gibt es gleich noch Empfehlungen für Hotels in der Nähe)

Beleuchtung

Braucht man zwingend, wenn man nachts fahren will, vorne und hinten. Bitte an Ersatzbatterien/-akkus denken.

Box

Wir haben die Box Nr. 8 direkt an der Rennstrecke angemietet, so sieht sie in etwa aus:

 

 

 

 

 

 

Countdown

.Den offiziellen Countdown bis zum Start gibt es auf der Veranstalter – Homepage.  Bitte hier zum Countdown Klicken.

Diabetes

Wird voll und ganz in das Renngeschehen integriert, Jörg ist Diabetologe und kann Tips geben und Hilfestellung leisten.

Erstteilnahme

Sehr wertvoll, reichert die persönliche Erfahrung an. Aus einer Erstteilnahme wurde in 90% der Fälle eine Zweit- und Mehrteilnahme. Nutzt einfach diese Seite, stellt Fragen, macht euch bekannt.

Fahrradausstattung

Neben der Beleuchtung bitte an Ersatzschläuche, ggf. Reifen, Luftpumpe denken, bzw. abstimmen, wer was mitbringt.

Gefahren

Die Teilnahme an der Veranstaltung geht auf eigenes Risiko – wie überall im Leben. Der Verein schließt die Haftung für die Teilnehmer aus.

Höhenprofil

Das Höhenprofil einer kompletten Runde von ca. 25 Km gibt es hier zu sehen:

Die ersten 10 Km geht es fast nur bergab, ab Km 11 bis 14 dann fast stetig mit ca. 4 %  Steigung bergauf, eine kurze Erholung folgt, dann geht es auf  ca. 800 m mit 18 % Steigung rauf zur Hohen Acht. Danach folgen noch einige Mulden und ein längerer Anstieg bis zur Einfahrt in die Boxengasse.

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Informationen zum Ablauf

Thomas und Sandra organisieren die Startplätze vor Ort und stellen die Teams zusammen. Beide könnt ihr wegen der Rennorganisation immer ansprechen:

 

 

 

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Jörg

Unser Gründer und Initiator der Teilnahme von radsportbegeisterten Diabetikern am Nüburgring. Jörg ist unser Diabetologe und Leiter des sportdiabetologischen Projektes am Institut für Sport- und Bewegungsmedizin der Uni Hamburg.

Kontakt

Es ist sinnvoll, Handynummern im Team auszutauschen, damit man sich gegenseitig verständigen kann.

Kosten

Die Teilnahme kostet 50 Euro, darin enthalten sind der Startplatz, Aufenthalt in der Box, Grundverpflegung.

Leistungsdruck

GANZ WICHTIG: GIBT ES NICHT!!!

 

Mitfahrgelegenheit

Bitte Kommentare, oder Email nutzen, um Mitfahrgelegenheiten zu erfragen.

Nachts

Nachts ist es dunkel, walddunkel, an drei markanten Punkten ist die Strecke jedoch durch Beleuchtungswagen des THW/FF erleuchtet. Im folgenden ein Foto, in welchem die Dunkelheit eingefangen wurde. Dagegen helfen nur Lampen:

Nürburgring

Der Nürburgring ist eine Rennstrecke in der Eifel, die am 18. Juni 1927 eingeweiht wurde. Die ursprünglich insgesamt bis etwa 28 km lange legendäre „Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke“ war in ihrer Ur-Form bis 1982 in Betrieb.

1984 wurde im Bereich der Start- und Zielgerade und der Südschleife die zum damaligen Zeitpunkt „modernste und sicherste Grand-Prix-Strecke der Welt“ eröffnet. Die damals 4,5 km lange GP-Strecke wurde direkt an die 20,8 km lange Nordschleife angebunden. Beide Teilstrecken können zu einem heutzutage 25,378 km langen Gesamtkurs zusammengefasst werden. Diese Streckenvariante des Nürburgrings ist heute die längste permanente Rennstrecke der Welt. In etwas abgeänderter Form – durch das Fahrerlager, statt komplette Südschleife – wird bei Rad am Ring gefahren.

 Im Zuge des Projekts Nürburgring 2009 wurde ab 2007 in rund zweijähriger Bauzeit ein großes Freizeitzentrum mit Achterbahn, Einkaufszentrum, Kneipenviertel, Hotel und Feriendorf in unmittelbarer Nähe der Rennstrecke errichtet.

On the Road

Um allen einen Eindruck vom Fahrgefühl auf der Strasse zu vermitteln, hat der Veranstalter ein Video eines Teilnehmers mit einer kompletten Runde zu Verfügung gestellt. Die unruhige Kameraführung ist allerdings verbesserungswürdig und gibt nicht die doch glatte Asphaltstrecke wieder. Unser Eindruck: Seeeeehhhhr empfehlenswert zum Ansehen: http://www.radamring.de/de/24h-rennen/24h-radrennen/strecke.html (Adobe Flashplayer wird zum Ansehen benötigt)

Quereinsteiger

Wichtig für alle, die zum ersten Mal dabei sind: Die Strecke kann auch von Einsteigern bewältigt werden – sinnvolle Übersetzung ist hier eine Compact-Kurbel mit 50/34 Zähnen auf dem Kettenblatt und ein Ritzelpaket von ca. 13-27. Da es erhebliche Höhenunterschiede gibt, sind gut funktionierende Bremsen wichtig. Wem die Anstrengung zu gross wird, der kann an den Seitenstreifen fahren und das Rad einfach schieben. Oben auf der Hohen Acht gibt es eine Verpflegungsstelle mit allem was der ausgepowerte Rennradler so braucht. Man kann nachts fahren, muss es aber nicht. Bitte im Team absprechen.

Rennstrecken – Atmossphäre

Gibt es nirgendwo besser, als in der Box. In den Pausen könnt ihr euch vor der Box sonnen und das Leben geniessen. Nachts wird es naturgemäss etwas ruhiger, den Sonnenaufgang erlebt man am besten beim Start vor der Box. Auch die Verpflegung gibt es in der Box.

Streckenverlauf

Den genauen Streckenverluf stellt der Veranstalter zu Verfügung. Hier die Grafik:

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Teams

Wir fahren in Vierer – Teams über 24 Stunden. Was bedeutet das konkret für euch? Wir haben dieses mal ein breit gefächertes Leistungsspektrum, Leute die lange dabei sind, Leute die schnell fahren wollen, Leute die erste Erfahrugen sammeln wollen. Da ist es schwer schon imVorwege Teams zusamenzustellen. Unsere Bitte: Nutzt die Kommentarfunktion oder Email, um sich bekannt zu machen und eventuelle Fahrstrategien zu besprechen. Fahren im Vierer – Team heißt in der Regel, das man ca. 1 Stunde auf dem Rad sitzt und dann 3 Stunden Pause hat – eine Runde in einer Stunde unterstellt.  Der Streckenrekord liegt bei ca. 38 min. – Quereinsteiger waren in den letzten Jahren selten länger als 1:20 Std. unterwegs. Gestartet wird Samstag gegen 13 Uhr – Ende ist Sonntag um 14 Uhr.

Teilnehmer

Wir haben eine Collage mit den FahrerInnen erstellt, sie ist noch nicht vollständig, genießt sie !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Timetable

Unser ungefährer Zeitplan sieht so aus:

Freitag

- Anreise, Transport von Ausrüstung in die Box. Dieses wird im wesentlichen durch das Orgateam erledigt.

- 20 Uhr Meeting mit Essen im Dorint – Hotel direkt am Nüburgring

Samstag

- 10 Uhr Rennvorbereitungen in der Box/offizielle Fahrerbesprechung im “Ring-Boulevard”

- 13.15 Uhr Start zum 24 – Stunden Rennen

Sonntag

13 bis 14 Uhr Renn – Ende

14 Uhr – Ausräumen der Box

15 Uhr Abreise

Uebernachtungsmöglichkeiten

Übernachtet werden kann (mit Glück) im Dorint – Hotel direkt an der Rennstrecke. Es ist wahrscheinlich jetzt relativ ausgebucht, aber Fragen kostet nichts. Das Lindner Hotel (etwas teuer) bietet ebenfalls Schlafplätze. Ein Highlight ist das Übernachten in der Box mit Schlafsack und Luftmatratze, man verpasst dadurch nichts. Es gibt auch Fahrer, die übernachten im Auto.

Verpflegung

Eine Grundversorgung gibt es in der Box mit Getränken, Obst, Brot, Kuchen. Wer etwas Besonderes hat, was er unbedingt anderen anbieten möchte, kann dieses gerne mitbringen.

Wok

Was hat der Wok mit dem 24h – Rennen zu tun? In ihm wird gekocht, damit man während der 24 Stunden auch einmal eine warme Mahlzeit zur Verfügung hat.

Zeitnahme

Die Zeitnahme erfolgt mit Transpondern. Als sehr nützlich haben sich Trinkflaschen erwiesen, in welcher der Transponder gut aufgehoben ist. Beim Wechsel den Transponder statisch oder bei voller Fahrt dem Nächsten überreichen.

Vattenfall Cyclassics 2011 – Die Vorbereitungen

Hallo Radsportfreunde,

es sind nur noch 6 Wochen bis zum Radsportevent hier in Hamburg. Wer jetzt noch nicht angefangen ist, zu trainieren, für den ist es fast zu spät. In diesem Jahr finden am 20./21. August 2 grosse Radsportevents in Deutschland statt, die Cyclassics in Hamburg und Rad am Ring auf dem Nüburgring. Wir nehmen an beiden Events teil. Terminlich finden wir das unglücklich, da wir uns aufteilen müssen und jeder vor der Qual der Wahl gestanden hat, sich zu entscheiden, für was sein Herz mehr schlägt. In Hamburg starten wir bisher mit 9 Teilnehmern: ( Weitere Fotos folgen )

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wir wollen euch an unserem Training und an den Vorbereitungen beteiligen.  Deshalb berichten wir von nun an fortlaufend über unsere Vorbereitungen. Wenn ihr allgemeine Anmerkungen, Tips oder auch Kritik habt, so könnt ihr uns das mitteilen. Nutzt dazu einfach die Kommentar – Funktion.

Jetzt aber erst einmal zum offiziellen Streckenverlauf für die 100 Km:

Diesmal fahren wir gen Süden gegen den Uhrzeigersinn. Wir haben an der  Köhlbrandbrücke und am Ehesdorfer Heuweg in Neugraben gleich zu Beginn zwei längere Anstiege im Programm. Auch auf dem Rückweg über Harburg erwarten uns längere gemässigte Anstiege. Mehr Detailinfos gibt es auf der Homepage der Vattenfall Cyclassics. Upsolut hat über den Link 100 KM die Strecke über Google Maps veröffentlicht. Zum ‘Finale’ geht es wie immer über den Jungfernstieg, Gänsemarkt mit Zieleinlauf in der Mönckebergstrasse. Wir gehen wieder von einer sehr guten Organisation des Veranstalters aus, bisher hat die Firma Upsolut das Radsportevent immer hervorragend organisiert.

Milestones:

14.08.2011

Arndt:

Heute fand die letzte RTF in Hittfeld vor den Cyclassics nächsten Sonntag statt. Die RTF war gut besucht, für viele war es die Generalprobe für nächsten Sonntag. Morgens um 9 Uhr war es noch trocken. Es bildeten sich relativ grosse Gruppen, Geschwindigkeiten von 35 km/h konnte man häufig ohne große Anstrengungen erreichen. Bei KM 60 teilte sich die Strecke, erst fing es an zu nieseln, dann richtig an zu regnen. Ich traf einen Arbeitskollegen und beide stellten wir fest, das wir uns verfahren hatten. Er wollte die 160ger Strecke, ich die 80ger Strecke fahren, gelandet sind wir beide auf der 120ger Runde. Nach 94 KM habe ich meine erste Pause an der Verpflegungsstelle gemacht, inzwischen total durchnäßt. Man gewöhnt sich an das Fahren im Regen, wir sind in Kleingruppen weitergrfahren und hatten durchaus Geschwindigkeiten von 33 km /h und mehr auf dem Tacho. Falls es nächsten Sonntag tatsächlich regnen sollte, bin ich zumindest daran gewöhnt.

07.08.2011

Arndt:

Nur noch 2 Wochen. DANN IST ES SOWEIT. Heute morgen beim Aufstehen um Halb sieben sah das Wetter mal wieder trübe, regnerisch und windig aus. Aber es half alles nichts, auf zur RTF durch die Holsteinische Schweiz in Kaltenkirchen. Und pünktlich um 9 Uhr zum Start war es trocken. Mein BZ Lag bei 140 mg/dl, in Vorahnung auf die Belastungen habe ich mich mit ca. 13 Zusatz BEs ausgestattet. Gestartet wurde mit hohem Tempo, viele haben die Cyclassics vor Augen gehabt. Auf den ersten 60 km der 120 km Strecke sind wir auch mit Rückenwind relativ gut vorangekommen. Dann Pause. Und danach: 60 Km größtenteils Gegenwind. Um mein BZ-Niveau auf ca. 120 mg/dl zu halten habe ich pro Stunde ( 4 insgesamt) 3 Zusatz BEs in Form von Saft, Energieriegeln und Rosinenstuten an den Essensausgaben verbraucht. Es wurde zwar immer sonniger, aber auch immer windiger ( Westwind mit 3, in Böen 6 Bft), da half auch das Fahren in Kleingruppen wenig, das Ausnutzen des Windschattens blieb gering. Ich habe mir heute ein SRM – System gewünscht, welches mir die Belastung in Form von Wattzahlen beim Treten anzeigt.

31.07.2011

Arndt:

Heute ist Monatsende und der x-te verregnete Sonntag in diesem Jahr. Das Trainieren fällt einem einfach schwer, wenn man morgens aus dem Fenster sieht und nichts als einen grauen Himmel und nasse Straßen entdeckt. Trotzdem: Heute startete die RTF der BSG Hamburg in Lohbrügge. Schon am Start regnete es. Der Regen war allerdings warm und der Wind war schwach. Während der Fahrt ergaben sich die einen oder anderen Teamkombinationen, so wir wir zeitweise mit einem Tempo von 33 km/h und mehr vorangekommen sind. Die Ausschilderung war an einigen Stellen etwas dürftig, Folge davon war, das wir uns kurz vor dem Ziel verfahren haben. Falls es am Sonntag in 3 Wochen regnen sollte, so war dieser Tag eine gute Vorbereitung.

17.07.2011

Arndt:

Die Woche über war es fast durchgehend unbeständig, heute morgen war es auch noch trübe, aber am Vormittag lockerte die Bewölkung einigermassen auf, ich entschloss mich daher spontan, einen Großteil der diesjährigen Cyclassics – Strecke abzufahren. Mit der Fähre ging es von den St. Pauli -  Landungsbrücken bis nach Finkenwerder. Dort ging es los Richtung Moorburg auf die Waltershofer Straße. Momentan gibt es da noch eine recht lange Baustelle, welche recht störend ist, ich hoffe die ist bis zum Renntermin beendet. Danach begann der lange Anstieg von Hausbruch, den Ehesdorfer Heuweg hoch, weiter über Ehesdorf, Vahrendorf, Sottorf, Leversen. Mehr als 12 km ging es in Etappen bergauf. Auf den 100 KM sollen ‘nur’ 480 Höhenmeter zu bewältigen sein, hier bekommt man sie recht deutlich zu spüren. Während ich das erste Drittel von den 12 km noch recht locker bewältigen konnte, wurde es danach anstrengender. Ich habe die gesamte Strecke versucht, hochfrequent mit ca. 90 Umdrehungen / Minute zu fahren, dabei mit den kleinen Berg – Gängen. Ich habe mir überlegt, wie motiviert man sich auf solchen Anstiegen ? Mir fiel nichts  besseres ein, als der Titel eines bekannten Radsportautors ( Udo Bölts ): ‘QUÄL DICH, DU SAU.’ Zu sehr wollte ich mich aber auch nicht quälen, denn ich wolte nicht wie mit folgender Haltung eines Radfahrers der Tour de France enden:

Ich bin die Tour dann weiter bis Meckelfeld gefahren, dort noch ein Abstecher nach Over und dann zurück nach Hamburg.  

Mein Fazit: Die Tour ist wellig, die Qual – Strecken schon ausgemacht. Den Wind sollte man auch nicht ausser Acht lassen. Auf jeden Fall sehr hilfreich zur Vorbereitung.

15.07.2011

Hans-Jürgen:

Seit dem Hanse- oder auch Haspa- Marathon (42 km) im Mai 2011, bin ich sehr faul gewesen, ausser täglich 2 x 15 km mit dem Rad zur Arbeit, ist nichts gewesen, da ich zu der Zeit sehr wenig Zeit hatte und wohl auch wenig Lust.
Aber damit ist jetzt vorbei: Vor einer Woche habe ich wieder mit dem regelmäßigen Lauftraining angefangen (die Lauferei ist nicht so gefährlich, man hat mehr Zeit über Probleme zu grübeln und Lösungen zu finden, ich kann die Natur besser beobachten oder einfach auch abschalten) zusätzlich werde ich mein Rennrad aus dem Keller rausholen und radeln, damit ich die Cyclassics durchhalte.

Mein Wunsch:
- eine unfallfreie Veranstaltung, zumindest für unser Team

Mein Ziel
- einen Schnitt von ~30 – 32 km

14.07.2011

Holger:

Die Vorbereitung auf die Hamburger Cyclassic begannen bereits im März mit einer Trainingswoche in Mallorca, die Form ließ noch etwas zu wünschen übrig, jedoch nach über 500 km in den Bergen (HM über 7.000) ging es langsam besser.

Mein Training in der norddeutschen Ebene besteht aus einer Kombination von RTF’s und Ausfahrten zwischen 60 und 90 km je nach Wetter und Kondition.

Der erste Höhepunkt war dann das Velethon in Berlin. Mit einer Vierer-Gruppe von Entscheidendes Bewegen ging es auf die 120 Km Stadtrundfahrt durch unsere Hauptstadt. Mit vier Litern Wasser, einigen Bananen und gegenseitigen Ansporn und Unterstützung fuhren wir trotz großer Hitze einen knapp 30er Schnitt heraus. Ein tolles Erlebnis. Um den Schnitt bis August auf über 33 km/h zu steigern, und bei der fünften Cyclassic-Teilnahme die 100 km unter drei Stunden zu schaffen stehen die nächsten Wochen zwei Mal wöchentlich Fahrten um die 80 Km auf dem Plan. Mal allein , mal mit den Fahrern von Entscheidendes Bewegen.

13.07.2011

Hans-Jürgen:

Die Cyclassics bin ich noch unter dem Sponsor HEW gestartet. Da ich in diesem Jahr zum 13. Mal starte, ist für mich das wichtigste, nur anzukommen. Mein Training gestalte ich anundfürsich ohne Trainingsplan. Natürlich bin ich bis jetzt schon fast 3.500 Kilometer gefahren. Überwiegend Umgebung um Hamburg, bis auf ein paar Trainingstage in Italien mit reichlich Bergen. Da ich jetzt am Samstag noch ein Jedermanntriathlon ablege, danach ein bißchen Urlaub mache, gehe ich die letzten Wochen mit mindestens dreimal wöchentlich  (70 – 80 Kilometer pro Fahrt) an. Wird schon klappen.

10.07.2011

Arndt:

Heute fand die RTF in Meckelfeld statt. Es stimmte einfach alles: Das Wetter, die Organisation ( man hatte den Eindruck, gesamt Meckelfeld beteiligte sich an der Ausführung ). Ich schätze, es waren mehr als 1000 Teilnehmer da, da haben sich schon mal Formationen von 30 und mehr Fahrern gebildet. Mein BZ lag vor dem Rennen bei ca. 220 mg/dl, da habe ich in keinster Weise interveniert. Ich hatte bis ca. KM 80 einen Schnitt von 35 KM/H, ab dieser Distanz merkte ich meine Beine, bzw. die Anstrengung in den Beinen und habe es etwas ruhiger angehen lassen. Dadurch riss der Kontakt zu den Mitfahrern ab, aber auf den letzten 10 Kilometern waren wir wieder eine Gruppe, mit der das Windschattenfahren wieder gut möglich war. Am Ende langte es trotzdem für einen Schnitt von ca. 33,7 Km/h, ich war zufrieden. Es sind ja auch noch 6 Wochen, da kann man sich den letzten Feinschliff  holen. Ich war erst einmal ziemlich geschafft, mein BZ war auch im Keller mit 68 mg/dl, aber im Ziel gab es ja noch reichlich Verpflegung. Um die hohe Durchschnittsgeschwindigkeit in den ersten 2 Dritteln zu halten, musste ich manchmal richtig beißen, alles geben, für einen kurzen Moment so fahren, als wären es die letzten Kilometer in meinem Leben, aber der Einsatz hat sich gelohnt, denn kur darauf fuhr ich wieder im Windschatten und konnte mich von den Strapazen erholen.

Radtraining mit Diabetes – Das ‚Entscheidendes bewegen‘ Sommerprogramm in Hamburg

Wir haben Sommer, zumindest fast und es beginnt die Hochsaison im Radtraining. Während wir uns bisher einmalig Im Monat zu gemeinsamen Ausfahrten getroffen haben, wo sowohl Einsteiger,  als auch unsere ambitionierten Fahrer zusammen gefahren sind, werden wir dieses jetzt ändern.

Wir bieten allen Interessierten, Einsteigern, Diabetikern Typ I, und II und allen, die sich auf dem Rad wieder  richtig zurechtfinden wollen ein Einsteigertraining 14 – tägig an. Sinn ist das Fahren in der Gruppe, fit zu werden auf dem Rad, die Auswirkungen von Bewegung auf den Diabetes kennenzulernen und entsprechend zu reagieren.  Sport hat viele positive Eigenschaften, die Senkung des Blutzuckerspiegels und Verbesserung der HBA1c Werte für Typ 1 Diabetiker sind nur 2 positive Beispiele. Typ 2  Diabetiker kommen bei regelmäßigem Training zum Teil ohne die zusätzliche Verabreichung von Insulin aus. Weitere positive Eigenschaften lassen sich fast überall nachlesen.

Wir starten am Entenwerder Fährhaus in Hamburg – Rothenburgsort. Der Streckenverlauf  geht durch die Vier- und Marschlande. Die Touren werden von einem bis zwei Radsport – erfahrenen Diabetikern begleitet.  Ein Rennrad ist zu empfehlen, aber nicht zwingend Voraussetzung. Der Start ist jeweils sonntags um 14 Uhr.

Die Termine:

Juni: 26.06.

Juli: 10.07. / 24.07.

August: 07.08.

Weitere Termine auf Anfrage.

Von den Trainern gibt es viele wertvolle Tips zum Radsport mit Diabetes, wie z.B. Fahrtechniken, hilfreiche Ausrüstung, deshalb lohnt sich die Teilnahme allemal.

Jeder fängt einmal klein an, so auch beim Training. Wer Lust bekommt auf  mehr, wen der Ehrgeiz packt, der kann auch bei den Fortgeschrittenen mitfahren. Wir treffen uns auch sonntags morgens um 9 Uhr und nehmen an vielen Radtourenfahrten, organisiert durch die Sportvereine teil. Einen Überblick liefert die ‚Das Training‘ – Site auf unserer Homepage. Dort fahren wir Strecken zwischen 75 und 150 km. Viele unserer Fahrer sind einmal klein angefangen, aber durch die gewonnne Begeisterung für den Radsport und das Hinführen zu wettkampfnahen Leistungen bei wirklich eindrucksvollen Jedermann – Rennen wie dem Velothon in Berlin und vor alllem den Vattenfall Cyclassics in Hamburg, ist aus diesem Anfang etwas Großes geworden.  Ich als Autor dieses Artikels fahre seit 2007 für Entscheidendes bewegen, bin am Anfang mit einem Kombirad auf der Straße gefahren. Meine ersten 100 km bin ich 2008, jetzt schon mit einem Rennrad ausgestattet, gefahren. Es war ein Riesenerfolg, nach 100 km die Ziellinie auf der Mönckebergstraße zu passieren. Das Ergebnis in 2011 kann sich sehen lassen: Beim Skoda Velothon in Berlin habe ich die 120 km – Strecke in einer Zeit von 3 Stunden und 25 Minuten geschafft. Meine persönliche Bestzeit. Gleichzeitig habe ich gefilmt. Das Ergebnis könnt ihr auf unserer Homepage betrachten. Folgt dem Artikel über den Velothon 2011.

Am Anfang heißt es allerdings erst einmal: Die Bedenken und den inneren Schweinehund überwinden und Rauf auf das Rad.

Du siehst hier einige Fahrer, die das Einsteigertraining begleiten werden:

 

 

 

 

 

 

Wir freuen uns auf dein Erscheinen. Unser soziales Engagement ist es, Diabetiker im Sport genauso leistungsfähig u machen wie Nichtdiabetiker. Mit deinem Erscheinen und mit deinem Engagement trägst du dazu bei.

Deine Entscheidenden Beweger.

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