Entscheidendes Bewegen für Diabetes und Radsport

Herzlich Willkommen auf der Vereinsseite des Radsportvereins Entscheidendes Bewegen e.V. Wir sind ein Radsportverein mit diabetischen Typ I, II und Nichtdiabetikern. Du findest auf den folgenden Seiten Informationen über den Verein, die Fahrer, das Training, Radveranstaltungen, Diabetes und viele Artikel – BLOGS mit Erfahrungsberichten über Radsport und Diabetes, die du kommentieren kannst.

Schlagwort-Archiv: Eschborn-Frankfurt

Rund um den Finanzplatz Eschborn – Frankfurt: Erlebnisse 2012

Hallo an alle,

das Jedermann – Rennen in Eschborn – Frankfurt ist fast schon wieder Geschichte, nur noch 50 Wochen bis zum Start in 2013 :) . 5 FahrerInnen waren am Start, es war ein insgesamt hartes Rennen, vor allem der Anstieg von Oberursel hinauf zum Feldberg stellte die Härteprüfung dar.   Wir möchten euch Erlebnisse des Rennens dieses Jahres nicht vorenthalten:

Regina:

Meine erste Teilnahme an der Velotour Eschborn- Frankfurt.

Leider war die Tour für mich nicht so erfolgreich, wie ich es mir vorgestellt habe. Das bedeutet, dieses Mal wird das Feld von hinten aufgerollt.

Die Fahrgemeinschaft Sauerland (Ralf, Jörg und Regina) traf morgens überpünktlich am Möbelhaus Mömax ein. Dort erhielten wir umgehend unsere Startunterlagen.

Zuerst war es einfach nur kalt und leer und somit hatten wir reichlich Zeit zum frieren. Der Platz füllte sich recht zügig mit sportbegeisterten  Rennradfahrern, aber es war immer noch kalt.

Die routinierten Fahrer Andrees und Gunter erschienen zur passenden Zeit. Ein Small- Talk und dann ging es auch schon zur Startaufstellung.(Jeder in seinen Block) Es war schon ein aufregendes Gefühl an so einer Veranstaltung teilzunehmen. Ob es nun ein akustisches Signal gab oder auch nicht, auf jeden Fall rollte das Feld plötzlich los. Mein flaues Gefühl im Magen verwandelte sich in ein positives Gefühl- Spaß. Anfangs fuhren wir einfach mit der Masse und ich war beeindruckt von den Zuschauern, die uns immer wieder motivierten.

Um von der Busfahrt abzulenken, machen wir einen Sprung nach vorne. Und hier erscheint Jörg.

Jörg:

Andrees und ich (Jörg) sind gemeinsam aus dem Startblock auf die103 km Strecke gefahren. Leider fuhren wir nicht lange zusammen das Tempo in der Gruppe war am Anfang relativ hoch. So sind wir beide nach ca. 20 km auf eigene Faust mit anderen Teilnehmern gefahren. Den Feldberg, auch wenn er nicht wirklich Steil ist, bin ich in ruhigem Tempo gefahren um auf den letzten 40 km das Tempo noch mitgehen zu können. Aus dem Jahr 2009 weiß ich noch, daß das Tempo nach dem Feldberg auf einer langen flachen Abfahrt zurück nach Eschborn sehr hoch ist. Wer hier das Tempo der Gruppe speziell am Ortseingang von Eschborn um ein paar Häuserecken und Hügeln nicht mitgehen kann verliert auf den letzten 20 km den Anschluß. Diese Taktik ist aufgegangen und so kam ich bei bestem Wetter nach etwas weniger als 3,5 Stunden im Ziel an. Glücklich über diese tolle Veranstaltung aber mit überanspruchter Muskulatur wurde ich von meinen Mitfahrern wieder mit nach Hause genommen. Danke nochmal für diesen Service! Das hat Spaß gemacht und so freue ich mich schon auf die nächsten Rennen mit dem Team.

Fotos nach dem Rennen:

Eure Entscheidenden Beweger Regina, Jörg, Ralf, Gunter, Andrees.

Entscheidendes Bewegen fährt Rund um den Finanzplatz Eschborn – Frankfurt 2012

Hallo Radsportbegeisterte, Diabetiker und andere,

Der 1. Mai naht und einige von uns starten beim Radrennen Rund um den Finanzplatz Eschborn – Frankfurt auf der 103 Km Strecke. Für die alle, die sich noch nicht so richtig etwas unter diesem Rennen vorstellen sei ein Link auf  Youtube empfohlen, der das Rennen, die Menschen und die Stimmung aus dem Jahr 2011 beschreibt: Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt. Eine Besonderheit ist dieses mal die Überquerung des Feldberges, der die vergangenen Jahre wegen einer Baustelle nicht befahren wurde.

Wir möchten im folgenden die Teilnehmer und deren Motivation beschreiben, was verbindet sie mit dem Rennen Eschborn – Frankfurt ?  Was treibt Menschen, insbesondere mit Diabetes an, an solch einem Rennen teilzunehmen ??
 

Regina:

Meine Story: Ich habe durch meinen Boxtrainer Ralf Keller (zufällig haben wir beide das gleiche Hobby Radfahren) das Radrennen kennengelernt. Ganz spontan hat er mich letztes Jahr davon überzeugt, am 24 Std- Rennen auf dem Nürburgring teilzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt besaß ich noch ein Mountainbike.
Trotzdem wurde ich im Team “Entscheidendes Bewegen für Diabetes und Radsport”  freundlich aufgenommen. Mich hat dieses Ereignis so sehr fasziniert, dass ich mir ein Rennrad zulegte und mich dieses Jahr für die offiziellen Rennen ( Frankfurt , Berlin und Hamburg) angemeldet habe.  
 
Motivation: Sport, insbesondere Radsport macht einfach Spaß und gleichzeitig bewegt man sich an der frischen Luft. Für mich ist es der perfekte Ausgleich zum Alltagsleben.
 
Rennen Eschborn:    Natürlich motiviert es permanent, seine eigene Leistung zu verbessern. Und nun möchte ich das Highlight in Eschborn, in der Gruppe zu fahren, erleben. (Wenn auch z.Z. noch mit einem aufregenden Bauchgefühl)
 
 Diabetiker im Radsport: Mich hat es beeindruckt, welche sportliche Leistung man als Diabetiker erreichen kann. Ich arbeite als Kinderkrankenschwester und habe festgestellt, dass ich Diabetikern, die ich privat und beruflich treffe, durch meine Berichte von diesen Radrennen,  im Speziellen vom Team “Entscheidendes Bewegen für Diabetes und Radsport” eher zum Sport motivieren kann, als durch allgemein gehaltene Ratschläge.

Ralf:

Motivation: Die Motivation im Radsport ist eigentlich die gleiche die ich im Boxsport oder anderswo habe, was aus eigenem Willen schaffen, vor allem aber der Spass am Sport. Aus den Fähigkeiten und aus reiner Muskelkraft so eine Leistung zu schaffen ist motivierend.

Rennen Eschborn: Zur Motivation gerade bei diesem Rennen, da ist jetzt einfach nur die Neugier, da ich ja an diesen Rennen noch nicht Teil genommen habe. Der Reiz, so eine anstrengende Strecke zu schaffen. Einfach die Herausforderung dieser Strecke.

Diabetiker im Radsport: Die Rolle des Diabetes beim Radsport ist bei mir auch die gleiche wie bei allen Aktivitäten. Er spielt keine Rolle, ausser bis auf den Faktor, den Zucker immer während des Rennens oder auch sonst auf irgendwelchen Ausfahrten in dem Bereich zu halten, das ich genügend Leistung aufbringen kann. Ansonsten spielt er für mich keine Rolle. Wenn ich davor Angst haben sollte, nur wegen meinen Diabetes auf alles zu verzichten, dann würde ich ne Menge im Leben verpassen. Ein Motto von mir ist, “geht nicht, gibt es nicht”

 

Jörg:

Motivation: Weil ich verrückt genug bin mich selber zu quälen :-)

Rennen Eschborn:  Das Rennen liegt in der Nähe (200km) ich bin es schon zweimal oder dreimal gefahren ich weiß es gar nicht mehr.

Diabetiker im Radsport: Ich bin bis jetzt nur mit Nichtdiabetikern radgefahren und habe mich mit dieser Frage bis jetzt nicht auseinandergesetzt. Selbstverständlich muß ich darauf achten das ich keine Hypo bekomme, aber das muß ich in jeder Lebenslage :-( .  Nach 100 km bekommen auch Nichtdiabetiker einen Hungerast und dafür gibt es doch die netten Geel´s, die helfen bei mir besonders gut bei einer Hypo. Ansonsten kämpfe ich an jedem Hügel und jedem Ortsschild um den ersten Platz. Und wenn ich nicht erster bin (was meistens so ist) dann liegt das nicht am Diabetes,  dann waren die Beine schlecht. Jedenfalls sagen das meine Nichtdiabetischen Kollegen.

Melanie:

Motivation: Ich liebe es damit die Welt zu erkunden,… neue Strecken kennen zu lernen und die Umgebung anders wahrzunehmen als wenn man die Strecke mit dem Auto fährt. Als Triathletin gehört es einfach mit dazu so wie das Schwimmen und Laufen und es ist einfach eine wundervolle Abwechslung und Ergänzung im Training,….

Rennen Eschborn: Ist mein erstes Radrennen- ich bin gespannt wie das so abläuft. Ausserdem die Strecke, die Menschen und als ehemalige Frankfurterin ein tolles Gefühl dort mal auf der anderen Seite der Absperrung mit dabei zu sein.

Diabetiker im Radsport: ????? problemlos??????

Gunter:

Motivation: Mich mit Kollegen immer wieder sportlerisch zu messen

Rennen Eschborn: Die zentrale Frage für mich: In welcher Zeit schaffe ich meine Trainingsstrecke ?

Diabetiker im Radsport: Als Diabetiker sollte man immer Sport machen egal welcher Art.

 

Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt im Diabetes – Journal

Hallo liebe Radsportbegeisterte, Diabetiker und alle, die sich durch unser Engagement motiviert fühlen, für sich selbst entscheidendes zu bewegen. Der Kirchheim Verlag,  Herausgeber des Diabetes Journals hat im Onlineportal einen Bericht über unser Rennen am 1. Mai in Eschborn-Frankfurt veröffentlicht.

Mit dem Titel: “Entscheidendes bewegen” – der Saisonstart sind die persönlichen Erfahrungen jedes einzelnen Teilnehmers dargestellt, wie er das Rennen erlebt und wie sein BZ mitgespielt hat. Es lohnt sich, den Artikel zu lesen.

Die Vorbereitungen für den Skoda Velothon in Berlin laufen jetzt auf Hochtouren.

Eure Entscheidenden Beweger.

Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt am 1. Mai 2011

Hallo lieber Radsportfreund,

ein neues Ziel haben wir für 2011 in unser Programm aufgenommen: Die Skoda Velotour im Rahmen des Profi-Radrennens “Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt” am 1. Mai 2011. Dieser Frühjahrsklassiker ist besser bekannt unter dem früheren Namen – bis 2008 – “Rund um den Henninger-Turm”.

Im letzten und vorletzten Jahr konnte Fabian Wegmann (GER) das Rennen der Profis für sich entscheiden. Aber auch andere “Legenden des Radsports” haben diesen Klassiker bereits gewonnen: Erik Zabel, Olaf Ludwig, Kai Hundertmarck bis hin zu Eddy Merckx und Rudi Altig.

An diese Erfolgsstory möchten wir bei unserem ersten Start im Taunus ein wenig anknüpfen und haben uns für die Skoda Velotour angemeldet.

Andrees, Arndt, Gunter und Thomas (alle Typ 1) werden die 103km lange Jedermannrunde in  einer respektablen Zeit absolvieren.

Den im Vorfeld hergestellten Kontakt zu dem amerikanischen Profi-Rennradteam “TeamType1″ (www.teamtype1.org)

 konnten wir leider nicht zu einem Treffen in Eschborn ausbauen. Das Team ist bereits  in Californien aktiv. Wir bleiben am Ball und versuchen ein “meet and greet” im nächsten Jahr.

Drück’ uns die Daumen!!!

Thomas

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