Am 19.11.2011 fand der Diabetestag der Hamburger Gesellschaft für Diabetes am Rothenbaum statt. Wir waren mit einem Stand vertreten. Das Echo an unserem Stand war trotz mäßiger Besucherzahlen recht positiv, hatten wir uns doch ein Rennrad auf Rollen plus Rennsoftware organisiert, auf dem Interessierte einmal ein Gespür für das Rennradfahren gewinnen konnten. Das RennradFahren an unserem Stand wurde gut angenommen, wir konnten viele Interessierte für eine Runde in der ‘virtuellen Welt’ gewinnen.



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Wir haben auch unseren Internetauftritt präsentiert und haben die Rennen, wie Frankfurt, Berlin, Hamburg und das 24-Stunden Rennen am Nürburgring vorgestellt, an denen wir in 2011 recht erfolgreich teilgenommen haben.
Das Interesse war da, viele unserer Flyer kamen in Umlauf , gleichzeitig hörten wir auch immer wieder die Frage, wie man so etwas, wie ein Fahrradrennen schafft.

Resumee´ und Ausblick
Viele der Besucher auf dem Diabetestag treiben wenig oder nur unregelmäßig Sport und auch viele Mitarbeiter von Krankenkassen oder anderen Sportvereinen staunen über unsere Leistungen. Für Diabetiker ab der Altersstufe 50+ werden viele ‘Gesundheitskurse’ unter betreuter Anleitung angeboten, bei denen die Kosten z.T. erstattet werden. Erwähnen wir die Teilnahme an den Vattenfall Cyclassics, 100 Km, so wird dieses ‘scheinbar’ als eine Leistung, wie von einem anderen Stern kommt, eingestuft. Wenn es Sportangebote für Diabetiker, seien es jetzt Typ I, II, egal welche Alterssstufe gibt, dann steht auch häufig die Sicherhheit im Vordergrund. Die Sicherhheit bezieht sich auf die Stoffwechsellage, d.h. gezielte BZ-Kontrollen, vor, während und nach dem Rennen.
Sicherheit ist natürlich wichtig, Sicherhheit entsteht, wenn man seine Stoffwechselllage gut kennt, wenn man weiß, welche Auswirkungen die Bewegung auf den Blutzucker hat, wenn man weiß, in welchen Trainingsbereichen man fährt, ob im aeroben oder aneroben Bereich und entsprechend reagiert.
Sicherhheit entsteht auch durch Fahrpraxis im Rennradsport, dafür muss man allerdings anfangen zu fahren. Es ist auch wichtig, einmal etwas neues auszuprobieren, einmal seine persönlichen Grenzen zu testen. Der Körper gewöhnt sich mit der Zeit an die Belastungen und man kann bei richtigem Training seine Belastungsgrenze immer weiter ausbauen. Der Rennradsport besteht aus den 3 Grundgrößen Kraft, Ausdauer und Effizienz, wenn alle 3 Bereiche trainiert werden, werden die persönlichen Leistungen spürbar besser.
Radfahren soll natürlich auch Spaß machen, da bietet sich das Fahren in der Gruppe an. Spaß entsteht auch durch Sicherheit, man fährt gelassener, wenn die Diabetes Einstellung auf die sportliche Herausforderung angepaßt ist. Spaß entsteht auch die sportliche Highlights wie 24h Rad am Ring, was eine Radveranstaltung vergleichbar mit einem Rockfestival ist. Wir werden im Jahr 2012 unser Angebot für Interessierte und Einsteiger ausbauen.
Eure Entscheidenden Beweger